Integration einer Tag Cloud (2)

Wie bereits in einem früheren Post angedroht :), hatte ich eine Tag Cloud in diesen Blog integrieren wollen (siehe https://jrutschi.ch/2010/02/26/integration-einer-tag-cloud/). Dies hat auch wunderbar geklappt, jedoch schien diese Tag Cloud nach einiger nicht mehr zu funktionieren.

Wie ich jetzt auf wordpress.org gesehen habe, wird diese SensitiveTagCloud schon seit einiger Zeit nicht mehr weiterentwickelt. Deshalb habe ich nach einer Alternative gesucht.

Falls ihr also auch eine Tag Cloud in Eurem Blog integrieren möchtet, kann ich Euch ultimate-tag-cloud-widget wärmstens empfehlen. Dieses Widget (nach der Installation über Appearence -> Widgets zu finden) ist auch sehr einfach zu konfigurieren und pass sich bestens in die Navigation ein.

Falsches Mitleid

Unter diesem Titel wurde kürzlich in der Zeitung “megafon” (“Die Zeitung aus der Reitschule” unter megafon.ch) ein sehr guter Artikel veröffentlicht. Ich möchte hier einige Zitate zur Anregung veröffentlichen.

Die sämtliche Medien und Kanäle durchdringende bürgerliche Wahlkampfpropaganda hat es nämlich erreicht, dass die bürgerliche Moral sehr tief in den Menschen verwurzelt wurde, ohne dass es jemand bemerkt hätte. So etwa ist dies feststellbar, wenn z.B. ein Bettler oder Flüchtling eine Hilfeleistung ablehnen würde.

Die richtige, das Bürgerliche verwerfende Haltung wäre die Folgende, nämlich, dass die besten unter den Armen niemals dankbar sind (Oscar Wilde). Diese Wohltätigkeit ist eine lächerliche, ungenügende Art der Rückerstattung des Selbstverständlichen. Das Verhältnis des/der grosszügigen Helfers/in und des/der dankbaren Nehmers/in erschafft ein psychologisches Herrschaftsverhältnis, in dem sich der/die Mitleidende über den/die Bemitleidende/n stellt. Dieser zwanghafte “Du Arme/r”-Gedanke lässt die Distanzen zwischen Migrierenden und den bereits hier Lebenden entstehen.

(Damit sich die kurzlebige, auf das Besondere bezogene Hilfsbereitschaft nicht massiv reduziert) braucht es nebst der sich auf Augenhöhe befindlichen, nicht auf humanitäre Mitleidsethik basierenden Solidarität, gleichzeitig eine schonungslose Kritik an zum Beispiel konservativen Werten oder sonstigen, dem mündigen Menschen im Weg stehenden Hindernissen.

Die Zeitung kann übrigens online bezogen werden, was sich mehr als lohnt, weil es eine der letzten unabhängigen Zeitungen ist!

Ecopop – ein einig Volk von Rassisten

Ruedi Aeschbacher (EVP) im derBund vom 29.10.2014 zur Ecopop-Initiative:

“Die Initiative richtet sich nicht gegen Menschen, sondern will dem Volk die hohe Lebens- und Umweltqualität erhalten. Diese ist durch die zunehmende Überbevölkerung bedroht, also muss man bei deren Ursachen ansetzen …”

Dazu stellt sich mir eine Frage: Wenn sich die Initiative nicht gegen Menschen richtet, gegen wen dann? Es ist zwar schon länger klar, aber so offen hat sich noch niemand dieses Lagers zu seiner Gesinnung bekennt.

Die benediktinischen Ordensregeln – auch heute top aktuell

Da heisst es zusammgefasst  von Anselm Bilgri und Konrad Stadler z.B.:

Und unterscheide: Schau dir die Situationen und Menschen genau an! Lerne deine Mitmenschen kennen. Achte darauf, von wem du was fordern kannst, über- und unterfordere weder andere noch dich selbst! Lass jeden so sein, wie er ist! Denke langfristig und entscheide so, wie es für dich und zu dir passt.

 

Zitat aus der NZZ Online

Über das Sommerloch in den Medien habe ich ein gutes Zitat in einem Artikel der NZZOnline gefunden:

In der heissen Zeit des Jahres, wenn die Zeitungen dünner werden und das Fernsehen dümmer wird, gleichen die blossgelegten Hautoberflächen das Informationsdefizit aus.

Tatsächlich ist der ganze Artikel nicht nur sehr unterhaltsam, er ist auch äusserst lehrreich. Der Artikel heisst im Titel “Altersflecken auf der moralischen Haut” und ist unter folgendem Link abrufbar.

Velotour vom 16.7.2011 auf den Belpberg

Am 16.7.2011 unternahm ich eine Velotour auf den Belpberg. Der Weg führte mich am 2. Tag des Gurtenfestivals von Bern, am Gurtenbähnli vorbei nach Belp, wo ich den direkten Anstieg auf den Belpberg in Angriff nahm. Als ich oben in Egghübeli ankam, Richtung Sädel fuhr (Google Maps Kartenausschnitt) und mich bereit für die Abfahrt machte, empfing mich ein atemberaubendes Alpenpanorama. Dazu hab ich in der ZenPhoto-Gallerie einige Fotos verlinkt. Voilà 🙂
[zenphotopress album=20 sort=random number=4]