Die SRF-“Rundschau” hat hier https://www.srf.ch/play/tv/-/video/-?urn=urn:srf:video:685669ec-971c-413c-af5b-bbf0026e007d aufgedeckt, wie das Rösti unterstellte Bundesamt für Umwelt (Bafu) den Bauernverband(!!!) gefragt hatten, welche Pestizide für die Landwirtschaft unverzichtbar sind. Für die vier vom Verbandsvertreter genannten Mittel, darunter das hochgiftige Deltamethrin (siehe zu Beispiel hier), legt der Bund deshalb keine Grenzwerte fest.
Natürlich steht der Pflanzenbau vor gewaltigen Herausforderungen wie unberechenbares Wetter, neue Krankheiten und Schadinsekten, welche zu krassen Ausfällen führen.
Daher sind grössere Abstände von konventionellen Feldern zu Gewässern und ein flächendeckendes Netz von Hecken erste Schutzmassnahmen. Die Erforschung biologischer Pflanzenschutzmethoden bräuchte ein Vielfaches an Mitteln, Food Waste müsste viel konsequenter bekämpft werden. Mehr Ackerfläche für die direkte menschliche Ernährung statt für Tierfutter würde die Kalorienmenge des Ertrags steigern, auch wenn ein Teil der Ernte ausfällt.
Wer das für einen Witz hält, sollte sich fragen, ob die dauerhafte Vergiftung der Lebensgrundlagen denn realistisch ist.
Vielen Dank Bettina Dyttrich für diesen https://www.woz.ch/path-preview/ node/97730 tollen Artikel!